Dienstag, 1. Juli 2008

Pädohysterie und sexuelle Belästigung

Die Sexualisierung der Gesellschaft (oversexed, but underfucked) brachte ein erhöhtes Körperbewussstsein mit sich. An und für sich nichts Schlechtes, doch bringt es auch ein höheres Bewusstsein der eigenen Macht mit sich. Eigentlich auch nichts Schlechtes, wenn nicht der Mensch dahinter stecken würde, der, nicht zur mehrheit, aber oftmals, seine Macht missbraucht. Und wozu die Furcht vor einem solchen Machtmissbraucht führt, wird am Beispiel der Turnlehrer in einem Artikel im Magazin sehr schön gezeigt.

Doch nicht nur bei Kindern ist ein Vorwurf der Pädophilie zu befürchten (by the way, die Zahl Pädophiler wird auf das 10 bis 100fache derer geschätzt, welche auch straffällig werden. Die meisten haben sich unter Kontrolle). Auch erwachsene Frauen spielen oft mit der Macht, welche ihnen der Vorwurf der sexuellen Belästigung gibt. In Japan haben z.B. haben sich Banden ein Einkommen daraus gemacht, dass sich ein weibliches Mitglied neben einen gut situierten Herren in der U-Bahn stellen und diesen dann des Begrabschen beschuldigen. Die anderen Mitglieder der Bande werden dann gerne bereit sein, als Zeugen auszusagen... es sei den, der Herr zahle Schweigegelder. Obschon dies bekannt ist und trotz einiger prominenter Opfer, entscheiden die Gerichte ausnahmslos zu Gunsten der Klägerinnen.

Nicht, dass es bei uns auch diese Ausmasse hat, aber die Fälle, in welchen Männer zur Machtdemonstration der sexuellen Belästigung oder gar Vergewaltigung angeklagt werden, sind leider ebenfalls eindeutig grösser Null. Und obschon bei uns die Beweislast theoretisch beim Kläger liegt, werden in Prozessen dieser Art oftmals Verurteilungen trotz Mangel an (oder totaler Absenz von) Beweisen gefällt.

Kein Wunder, dass ein Mensch, welcher noch um seinen Ruf besorgt ist, sich lieber von Frauen fern hält.

Sonntag, 29. Juni 2008

Die Fussballgötter sind mir hörig

Siehe letzter Beitrag!

Freitag, 27. Juni 2008

Ich sollte wetten

Seit der EM '96 geb ich regelmässig meinen Senf dazu, was den Ausgang eines Fussballgrossturniers betrifft. Meine Trefferquote ist dabei erstaunlich hoch:


Anlass Tipp vor dem Anlass Ausgang
EM '96 Europameister Deutschland Europameister Deutschland
WM '98 Weltmeister Frankreich, Finale Frankreich - Brasilien Weltmeister Frankreich, Finale Frankreich - Brasilien
EM '00 Europameister Frankreich Europameister Frankreich
WM '02 Weltmeister Italien Zweifelhaftes Aus der Italiener im Viertelfinale gegen Südkorea
EM '04 Europameister Griechenland (Tipp nach der Vorrunde) Europameister Griechenland
WM '06 Weltmeister Argentinien Aus der Argentinier im Viertelfinale gegen Deutschland
EM '08 Europameister Spanien, Finale Spanien - Deutschland Europameister Spanien, Finale Spanien - Deutschland

Donnerstag, 26. Juni 2008

Der Segelprüfung erster Teil

gestern Nachmittag abgelegt, theoretische Prüfung. 3 Fehler, ist aber noch bestanden. Jetzt fehlt nur noch die praktische Prüfung.


Photo geklaut bei grand-voilier.com

Donnerstag, 19. Juni 2008

Immersion

Im Zusammenhang mit Computerspielen ist immer wieder von Immersion die Rede. Es beschreibt, wie sehr ein Spieler eintauchen kann in die Spielewelt bzw. wie sehr er sich zumindest während der Zeit des Spieles damit identifizieren kann. Das gilt natürlich nicht nur für Spiele, sondern auch für klassischere Unterhaltungsmedien wie Film oder Literatur. Nur hat man dafür früher andere Begriffe verwendet, z.B. fesselnd.

Und ich gebe zu, gerade Computerspiele können bei mir ein enormes Immersionserlebnis hervorrufen. Interessanterweise jedoch nicht die gleichen, wie bei einem Grossteil der Gamer. Ego-shooter zum Beispiel können wenn sie gut sind, kurz Spass machen, aber wirklich rein komm ich nicht. Ein paar Gedanken zu diesem Thema sind mir in letzter Zeit deshalb durch den Kopf. Und, ich habe auch in dem, was gemeinhin als real life bezeichnet wird, nicht immer ein Immersionserlebnis. Regelmässig steh ich direkt hinter mir, sozusagen als Beobachter meiner selbst, als ob es das Leben eines Fremden wäre, auf welches ich nicht wirklich Einfluss habe. Ich stehe hinter mir, und mache mir dauernd Gedanken drüber, wie ich Situation selbst gelöst hätte, wenn ich gerade in der Situation gewesen wäre... Eine real-life-immersion (schöne Wortkreation) verspüre ich vor allem in Situationen grosser persönlicher Emotion. Oder aber, in Situationen, wo ich wirklich zurückstehen kann, und mein tun in grösserem Rahmen betrachten kann. Zum Beispiel beim Segeln. Bin ich am Ruder, bin ich verantwortlich fürs Schiff. Ich kann also hinter mich selbst stehen und das Schiff als ganzes betrachten und dann gegebenenfalls handeln, in dem ich der Crew Befehle gebe.

Und genau diese Spiele sind es auch am Computer, in denen ich aufgehen kann. Spiele, in denen man zurücktreten kann, sich das ganzen von aussen betrachten kann und gegebenenfalls korrigierend einwirken kann. Da fühl ich mich als Teil des Spiels und nicht mehr blos als sein Bediener. Aufbau-Strategie-Spiele, wie Die Siedler I + II oder MoO 2, Civ und wie sie alle heissen, Wirtschaftssimluationen, das längst vergessene Der Planer oder Biing!, ... Ach, ich kann gar nicht mehr aufhören.

Aber der gleiche Effekt setzt auch bei Filmen und Büchern ein. Das Zurücktreten und der Blick für das Totale, wenn auch nur aus persönlicher Perspektive, jedoch nicht die persönliche Perspektive sind die Dinge, die mich fesseln.

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