Film und Kino

Sonntag, 1. April 2007

Was man aus schlechten Filme lernen kann

a) egal wie nackt eine Frau ist, wieviele Frauen es sind, wieviel Bewegung herscht, sie schaffen es immer, dass die Brust perfekt verdeckt ist
b) sollte dir im Schlaf eine Frau ein Messer an die Kehle halte, um dich umzubringen, fürchte nicht, du musst nur ihr Kleid hochschieben, ihr zwischen die Beine greifen und schon steht ihr der Kopf nicht mehr nach morden
c) wenn Dir zufällig mal einer ein Schwert in die Hand drückt verbunden mit einem dummen Spruch, so zieh aus und gründe ein Weltreich
d) timeo Danaos et dona ferentes

Donnerstag, 8. Februar 2007

Cliffhanger

nennt man im Filmgeschaeft nicht nur das Ende einer Folge, welches dazu animieren sollte, den naechsten Teil der Serie zu schauen. Es war dies auch ein Film mit Sylvester Stallone. Kein guter. Die Story ist schlecht, die Handlung unrealistisch und die Charaktere unveraenderlich. Und natuerlich fliesst Blut, viel Blut auf weissem Schnee, macht sich besonders gut. Doch da komm ich gerade zum positiven Punkt: die Szenerie. Die Landschaftsaufnahmen, welche den ganzen Film hindurch immer wieder gezeigt werden, sind groesstensteils von solche atemraubender Schoenheit... wenn man keine Story will, keine Unterhaltung, keine geistige Herausforderung, sondern einfach nur geniessen: mit diesem Film kann man. Deshalb bekommt er

3 von 5 Punkten auf der FlyScala
* * *

P.S.: Bei den gezeigten Landschaften handelt es sich um die Rocky Mountains.

Sonntag, 10. September 2006

Indian Summer

Nicht viele Filme sind gleichzeitig gut und hochemotional. Aber es gibt sie. Ein solcher ist Indian Summer. Sieben Freunde treffen sich wieder in dem Ferienlager, in welchem sie ihre Jugend verbracht haben, gemeinsam mit einem der damaligen Leiter. Man amüssiert sich, streitet, schwärmt von der naiven Kindheit und diskutiert über die drohende Schliessung des Ferienlagers. Das ganze ist humorvoll und gleichzeitig sehr empathisch aufgebaut und erreicht dadurch als einer der wenigen Filme, dass auch ich mir die eine oder andere Träne nicht verbergen kann.

Auf der FlyScala hervorragende 5 von 5 Sterne:
* * * * *

Doch wieso erwache ich heute Morgen und das einzige in meinem Kopf ist dieser Film? Letzte Woche!
Irgendwie erinnerten mich die Ferien an diesen Film. Ich war mit Kollegen in den Ferien. Man wohnt bereits oder bald in verschiedenen Ländern, man geht einer mehr oder weniger geregelten Arbeit nach, man lebt in Beziehungen, man hat Kinder... Nur noch die gemeinsamen Ferien erinnern wirklich noch an frühere Zeiten...

Ich glaube Columbia hatte recht, ich werde alt und damit sentimental... Ich muss den Film endlich wieder sehen.

Dienstag, 25. Juli 2006

Ich hasse Film und Fernsehen

Es war letztes Wochenende, an welchem ich mir Die Nacht der Lebenden Loser angeschaut habe. Ein nicht wirklich überragender Streifen, mittelmässige Teeny-Horror-Komödie, aber wenigstens ein wenig unterhaltsam. Doch da war die eine Rolle, Konrad, mit dem konnt ich mich wirklich identifizieren. Sowohl im Leben, wie auch als Untoter. Doch was ist dann? Ein Schluss unter jeder Sau. Alle gewinnen durch eine Rückverwandlung zu den Lebenden, nur er nicht. Im Gegenteil, er ist der grosse Verlierer. Trotzdem lässt er sich dazu überreden. Was soll das. Schon wieder ein guter Charakter zerstört.

Oder dann heute Abend, schau ich mir einige neuen Folgen meiner Lieblingsserie an. Season 8 Episode 17: Fez ist dort, wo er meist war in der Serie, und wo ich mich auch (zumindest ein wenig) mit ihm identifizieren kann: "Jacky, what is it about me that makes ev'ry woman leave? I'm going to die alone with nothing but a room full of candy and pornography to keep me company."
Den Charakter von Fez haben die Autoren schon davor grösstenteils zerstört, aber was dann zu Beginn der Episode 19 geschieht... ich kanns gar nicht wiedergeben. Mein Tipp für alle Anhänger Fez': die erste Hälfte von Episode 19 überspringen.

Sonntag, 8. Januar 2006

Filmtipps für Kantischüler

Das Leben von Jugendlicher ist oft härter, als es uns Filme wie American Pie und andere weis machen wollen. Darum drei Filme, die sich abheben vom Durchschnitts-Einheits-Teeny-Brei:

Dazed and Confused

Linklaters Film aus dem Jahre 1993 gilt eines der Werke über die amerikanische Jugend der 70gerjahre. Darin beschrieben werden 24h verschiedener Highschoolschüler am letzten Schultag des Jahres 76. Ein Bild abseits des Glamers, mit welchem uns die 70iger heute durchs Fernsehen verkauft werden.

5 von 5 Sternen auf der Flyscala:
* * * * *

Rock 'n' Roll High School

Der bekannte Kampf Schüler gegen Lehrer in einem Film Allan Arkush aus dem Jahre 1979. Eigentlich weniger ein Film als ein 90minütiges Musikvideo von "The Ramones" (für alle jüngeren, DIE amerikanische Punkband). Der Film ist in erster Linie unterhaltend und gespickt von guter Musik und oft angelehnt an das "nothing is imposible" der von den Ramones geliebten Zeichentrickfilmen.

4 von 5 Sternen auf der Flyscala:
* * * *

Battle Royale

Könnte die Fortsetzung von Rock 'n' Roll High School sein unter dem Titel "The Teacher strikes back". Der Film von Fukasaku mit einem genialen Kitano als Lehrer beantwortet 2 Fragen auf einmal. Einerseits, wie bestrafe ich Schüler, ohne als der böse dazustehen und andrerseits die gleiche Frage wie auch Rollerball oder The Truman Show : wohin führt uns die mediale Zukunft. Eine kleine Warnung am Rande: für leichte Gemüter ist dieser Film nicht zu empfehlen.

4 von 5 Sternen auf der Flyscala:
* * * *

Speziell erwähnen möchte ich noch zwei Filme. Einerseits 100 Girls eine nette kleine Komödie, in der für einmal die Probleme des sexuelle Erwachen eines männlichen Teenagers auf eine halbwegs realistische Art thematisiert wird. Wobei auch hier zur Abwertung führt, dass zu dick aufgetragen wird.

3 von 5 Sternen auf der Flyscala
* * *

Und als zweites Slackers, wobei es sich hierbei um eine belanglose 0815-Highschoolkomödie handelt, wäre nicht Laura Prepon in einer ausergewöhnlichen Nebenrolle noch dabei. Den Film vergessen, sie geniessen:

2 von 5 Sternen auf der Flyscala
* *

Montag, 26. Dezember 2005

Wenn Ahab die falsche Rolle spielt

Um es vorwegzunehemen, ich hab leider nicht den ganzen Film gesehen, sondern nur den letzten drittel. Ach ja, es handelte sich dabei um die Hornblowerverfilmung von 1952 mit Gregory Peck in der Hauptrolle.

Ich liebe die Hornblower-Bücher von C.S.Forrester, habe alle 10 plus das halbe letzte mehrmals verschlugen, eine der wenigen Geschichten, in welchen der "Held" mir auch nur halbwegs ähnlich ist. Und langfristig Erfolg hat.

Nun durfte ich einige duzend Minuten dieser Verfilmung sehen und musste feststellen, Peck war eine Fehlbesetzung. Dass man einen ganzen Band mitten drin weg lies (mitunter vermutlich den besten) kann ich verstehen, ein Film sollte weniger als 10 Stunden dauern. Aber dieser Peck... Nur schon sein Aeusseres, viel zu breite Schultern, zu kräftiges Haar und seine Hände... Schmal sollten sie sein.

Und dann erst sein Auftreten... Selbstherrlich, unüberlegt und tollkühn, exakt das Gegenteil des Roman-Hornblowers... schlimm... ich glaub, ich muss mir mal noch die neuen Verfilmungen mit Ioan Gruffudd als Horatio Hornblower ansehen.

Denn Peck ist ein guter Ahab, aber kein Hornblower.

Samstag, 16. Juli 2005

Laura

Ich gebs ja zu, ich bin auch nur ein Mann, ein heterosexuel ausgerichteter dazu. Und als solchem steht es mir hoffentlich auch zu für eine Schauspielerin zu schwärmen. Und diese mir zur Schwärmerei gereichende Schauspielerin ist keine andere als Laura Prepon. Nicht, dass ich immer ihrer Meinung wäre oder so, zum Beispiel politisch haben wir das Heu gar nicht auf einer Bühne. Aber ich mag ihr Aeusseres und vor allem respektiere ich ihre Leistung vor der Kamera. In der "That '70s Show" hab ich sie kennen und lieben gelernt, in Slackers hat sie ihre Reifeprüfung abgelegt (ein Film, der nicht unbedingt empfehlenswert ist, ausser man konzentriere sich auf die Nebenrolle Prepon als nymphomanische S/M-Liebhaberin). Dass sie in den nichtmainsteam-Filmen "The Pornographer: A Love Story" und "Southlander" mitgespielt und "Lightning Bug" produziert hat, überzeugte mich. Schade ist, dass keiner dieser 3 Filme irgendwie erhältlich ist.

Doch in neuster Zeit gibt es Beunruhigendes. Angefangen hat alles damit, dass sie sich die wunderbaren roten Haare blond gefärbt hat... War dies ein Schritt in Richtung Mainstream? Sie wäre nicht die erste Rothaarige, welche sich die Haare blondiert und dabei ihre "Seele verkauft". Und jetzt dies, Topher Grace (wie auch Aston Kutcher) steigt aus der Serie aus. Trotzdem macht sie weiter. Vielleicht kann sie nächste (letzte?) Staffel alle endgültig von sich überzeugen. Viel vermutlicher ist jedoch, dass die Serie sang- und klanglos untergeht und man schlussendlich sagen muss, sie hat es nur wegen des Geldes gemacht. Traurig, aber es könnte das Ende einer jungen verheissungsvollen Karriere werden.

Montag, 4. Juli 2005

Krieg der Kinokassen (War of the Worlds)

Ein Anruf bei André und der spontane Entschuss ihm ins Kino zu folgen... "War of the Worlds", die zweite (bzw. dritte) des legendären Romans von H.G.Wells stand an. Die Erstverfilmung aus dem Jahre 1953 überzeugt bei weitem nicht, ist heutzutage dank seiner grenzenlosen Naivität schön anzuschauen. Das inoffizielle Remake "Indipendence Day" war einfach nur noch schlecht und eine belanglose Ansammlung aus Amerikanischem Patriotismus und Special FX.

Spielbergs Verfilmung versucht sich (erfolgreich) von jedem nationalen Pathos zu befreien, was ihm als Pluspunkt angerechnet werden muss. Das war jedoch auch schon der einzige. Sein Versuch, das Schiksal der Menschheit anhand des einzelnen Menschen zu zeigen scheitert immer wieder und lässt Tom Cruise öfters den Helden spielen, als es sich für den "durchschnittlichen" Menschen erlauben würde. Dadurch fehlt auch während des ganzen Filmes eine Figur, mit der sich das Publikum identifizieren könnte und für deren Ueberleben man auch wirklich hofft. Ganz am Schluss verzettelt sich Spielberg endgültig, als er Cruise noch einmal den selbstlosen Helden und Retter spielen lassen will, jedoch den Orginalschluss der Buchvorlage ebenfalls verarbeitet. Das Ergebnis dieses Versuches ist ernüchternd, für die Story ist es kein Gewinn und das Publikum ist verwirrt, zumindest diejenigen, die weder das Buch gelesen noch die Erstverfilmung gesehen haben.
Die ganzen Ungereimtheiten, welche bereits das Buch mit sich bringt, werden nicht etwa ausgemerzt, sondern werden um neue vermehrt... (Wieso zum Teufel planen ausserirdische eine Invasion auf der Erde, vergessen dabei aber, sauberes Trinkwasser mitzunehmen und trinken dann gar aus Pfützen...)
Von Seiten der schauspielerischen Leistung ist Cruise selbst eindeutig am unteren Ende seiner Fähigkeiten, auch die anderen Darsteller wirken sehr schwach. Einzig Dakota Fanning, welche die Tochter spielt, zeigt für ihr Alter von 11 Jahren enormes Talent, vor allem eine überzeugende Mimik.

Unter dem Strich die Empfehlung: das Geld ist besser angelegt, wenn man es gegen Rubbelnoten eintauscht und sich damit ein lauschiges Feuerchen unter Sternenhimmel entfacht... Sorgt für definitiv länger anhaltenden Spass.

Auf der FlyScala erhält der Film deshalb

*
ein Stern von fünf möglichen.

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