Traeume

Montag, 28. Januar 2008

Zukunft war gestern

Nach langer Zeit wieder mal ein sehr verwirrender Traum meinerseits:

Da kommt doch irgend so ein komisch gekleideter Typ vorbei und schiesst alles klein. Sein Waffenarsenal erinnert mehr an einehalbe Armee als an eine Einzelperson. Kurz nachdem er jedenfalls ein paar Gebäude eingeebnet hat, verschwindet er wieder und eine neue Gruppe betritt die Bildfläche, im Vergleich zu ersterem ein ziemlich erbärmlich aussehender Haufen. Wie sie mir dann mitteilen, kommen sie aus der Zukunft, wie auch ersterer, mit dem Auftrag, diesen aufzuhalten (Gelächter aus dem off). Jedenfalls kommen sie aus dem 23tausendsten Jahrhundert (man rechne... 2 mio Jahre nach unserer Zeit, falls sie immer noch die gleiche Zeitrechnung benutzen... wow). Evolution scheint aber in dieser Zeit nicht stattgefunden haben. Und auch die technische Entwicklung war nicht der Hit. So musste der Helikopter des "Bösen" nach nur einem Gewehrschuss notlanden, und zur Fortbewegung benutzte er ein Gefährt, das stark an einen VW-Bus erinnerte. Nur die Sprache hat sich extrem verändert, sie kommunizierten untereinander mehr mit Schnalz- und Klacklauten. Ausrüstung hatten sie keine, geschweige denn Bewaffnung. Aber dafür haben sie in ihrer Zeit vorgesorgt und das ganze bereits damals vergraben, um es nun wieder zu holen. So spare man sich Geld für Zeitreisen. (Wart, kommen sie nicht aus der Zukunft? Wenn sie also morgen das Zeugs vergraben, ist es heute bereits da? Wie auch immer...) Wir sind also zum nächsten Kinderspielplatz und haben uns ihre Ausrüstung ausgegraben. Sogar das Brot war immer noch frisch. Doch die Bewaffnung war immer noch sehr erbärmlich, angesichts des Gegners, den sie zu stellen hatten. Und an ein Mittel der Fortbewegung hatten sie natürlich auch nicht gedacht. Schlussendlich kaperten wir eine Lokomotive :) und siehe da, ich weiss jetzt wie die Bahnzukunft aussieht. Es handelte sich dabei um eine Ae 8/8, mit einer Verkleidung im Stile der legendären Ce 6/8 (Krokodil), in rot. Tja, und kaum waren wir losgefahren, wurde ich durch den Wecker brutal in die lokomotorische Gegenwart zurückgeholt. Den Bösewicht stellen wir ein ander Mal

Montag, 1. Januar 2007

Schlimmer gehts nimmer

Ich war Aushilfelehrer, für zwei Tage, Mathematik am Gymnasium, vier Klassen. Eigentlich kein Problem, theoretisch. Und die erste Stunde lief auch problemlos. Doch dann für die zweite Lektion meldete sich der Klassenlehrer der Klasse, er wolle die Stunde besuchen, um zu sehen, ob ich als Aushilfelehrer auch was taugen. Er ist Englischlehrer. Menschlich wie ich bin musste ich nun noch kurz Wasser lassen. Doch irgendwie floss und floss es... solange, bis ich zu spät zur Klasse kam. Die ersten bösen Blicke. Und das Unterrichtsmaterial hatte ich auch noch nicht bereit gelegt. Also zuerst mal in der Tasche kramen, nichts finden. Alles auf dem Tisch ausbreiten und bemerken, dass ich nur für drei Klassen Stoff vorbereitet habe, jedoch nicht für diese. Langsam steigt Panik auf. Ich rede mir selbst ein ruhig zu bleiben und suche nach den Anweisungen, welche der reguläre Lehrer mir mitgegeben hat. Erstaunlich schnell finde ich diese, doch oh Schreck, der Lehrer besitzt eine solche Sauklaue, dass ich nur mit Mühe und teilweise gar nicht entziffern kann, was er mir da aufs Blatt geschrieben hat. In der Klasse breitet sich ein Teppich des Tuschelns aus, der Klassenlehrer belegt mich mit Blicken, die Superman getötet hätten. Kryptonit ist Kinderspielzeug dagegen. Lange Sekunden des Ueberfliegens des durchzunehmenden Stoffes gingen daher. Und dann der entgültige Schock: soweit ich entziffert habe, sollte ich etwas aus der Differentialgeometrie durchnehmen. Ich hatte selbst nie Differentialgeometrie! Das war zuviel des Guten für mich. Ich erwachte und bemerkte, dass ich den Wecker gut 2 Stunden überschlafen hatte.

Edit: Tippfehler ;)

Donnerstag, 5. Oktober 2006

Der Traum, Loser zu sein

Letzte Nacht, ich war Eric aus meiner Lieblingsserie. Mit meinem eigenen, ganz privaten Zug war ich unterwegs ins Wallis. Nicht schlecht soweit, wenn ich nicht an jeder Station, wie ein Flugzeug, das landen will, haette Warteschleifen drehen muessen. Als ob das nicht schon genug gewesen waere, stieg in Bern dann noch mein Vater ein, um mit mir ein Bier zu trinken. Wie dem auch sei, trotz aller Widrigkeiten, es duerfte in der Zwischenzeit schon bald Morgen gewesen sein, kamen wir im Wallis an, wo ich mich sogleich mit Fat Tony, natuerlich gesprochen von Joe Mantegna, und seinen Kumpanen traf, welche mir einen Koffer Pokerchips uebergaben. Mit diesem Koffer Pokerchips aber ohne Vater, machte ich mich, weiterhin in meinem Privatzug, auf den Rueckweg nach Zuerich. Dort traf ich Donna, ebenfalls aus meiner Lieblingsserie, um ihr den Koffer zu uebergeben (Real-life ist Laura Prepon eine begeisterte Pokerspielerin). Doch als sie den Koffer oeffnete, befanden sich darin nicht Pokerchips sondern kiloweise Blueten von miserabler Qualitaet. Auf dieses Erlebnis hin gab es statt des erhofften Schaeferstuendchens einen kurzen Arschtritt und drausen auf der Strasse sass ich wieder (Notiz fuer naechstes Mal: Fat Tony nicht trauen, sondern Inhalt bei der Uebergabe ueberpruefen).
Naja, weiter gings mit meinem Privatzug von Zuerich nach Weinfelden. Mit von der Partie diesmal eine nicht allzuschlecht aussehende Frau, mit der ich mich auch ganz gut unterhielt und ihr naeher kam. Doch gerade als ich ihr einigermassen nahe gekommen war, hielt der Zug in Weinfelden und sie stieg aus mit der Begruendung sie muesste nun zur Psychotherapie. Und weg war sie. Nun hatte ich endgueltig genug und beschloss aufzuwachen. Wenn Traeume realistisch werden, ist's nicht mehr lustig.

Mittwoch, 4. Oktober 2006

Kein Traum, aber...

Ich bin eigentlich ein Mensch, der sich waehrend des Einschlafens von einer Seite zur anderen dreht, bis er den letzten Gedanken aus seinem Kopf gewaelzt hat. Dafuer, sobald ich schlafe, sieht es mehr nach Leichenstarre als nach Schlaf aus. Wenn ich mich drehe, dann weil ich erwacht bin und es absichtlich mache... ansonsten, so wurde mir zumindest bescheinigt, ist kaum eine Bewegung auszumachen. Vorletzte Nacht jedoch... als ich erwachte, lag ich verkehrt im Bett. Ich kanns mir nicht erklaeren. Die einleuchtenste Erklaerung bis jetzt sind Einbrecher, die in meinem Bett nach Geld gesucht haben und mich verkehrt herum wieder zurueckgelegt haben.

Montag, 5. September 2005

Zwerge sind bessere Menschen

Weiter gehts mit absurden Traeumen, diesmal weiss ich wenigstens, warum ich den Muell getraeumt habe... Warnung: Computerspiele vor dem einschlafen koennen Ihre Traeume in ungewollter Weise beeinflussen. Bei unerwuenschten Nebenwirkungen wenden sie sich vertrauensvoll an Ihren Psychiater oder Programmierer.

Ich war ein Zwerg. Nein, nicht einfach klein, sondern wirklich ein Zwerg, so richtig mit Bart und Zoepfchen, klein und bullig, so wie man sie sich halt vorstellt. Zusaetzlich war ich Lehrer, irgendwo an einem fremden Ort, auf dem Land, in einer kleinen Schule, die Schueler waren kleine Menschen und noch kleinere Zwerge.
Dann brach ein Konflikt los. Ich weiss nicht, wieso, weshalb, warum oder was genau. Jedenfalls war ich aufgrund dieser bewaffneten Auseinandersetzung gezwungen, meiner eigenen Gesundheit zuliebe, zu fluechten.
Egal, jedenfalls Jahre spaeter, der Konflikt hatte sich gelegt, kehrte ich zurueck an die Schule, um wieder zu unterrichten. Doch hatten inzwischen Menschen dort die Lehre uebernommen. Und was ich bemerken musste, die Schueler waren nicht besser oder schlechter als zu meiner Zeit, auch nicht ungehorsamer oder frecher, aber es war nicht der gleiche Respekt vor dem Lehrer. Vielleicht war es auch nicht der gleiche Respekt des Lehrers vor den Schuelern. Aber was auffiel, war, dass der Lehrer keine Art von natuerlicher Autoritaet ausstrahlte. Und entsprechend liet halt der Respekt der Schueler und damit auch deren Disziplin. Damit meine ich nicht, dass die Schueler ruhig sind oder so, sondern dass sie nicht bei der Sache, beim Stoff, bei den Ausfuehrungen des Lehrers sind.
Schade, aber es war nicht mehr meine Schule. Ich entschloss mich gar nicht mehr zu unterrichten und ein weiterer Zwerg vorzog sich in die Privatwirtschaft.

Montag, 29. August 2005

Knutschen im Fusionsreaktor

Traeume koennen komisch sein. Vor allem, wenn metallische Roehren von ca. 2m Durchmesser das einzige sind, was sich durch die ganze Nacht hindurchziehen. Aber darauf will ich gar nicht eingehen. Traeume haben auch ihre Vorteile, gegenueber dem Alltag. So kam es in meiner Geschichte, dass eine Person, welche ich nicht war, mit einer zweiten (weiblichen) Person, deren Namen ich nicht nennen will, zu etwas Rumgefummeln abgemacht hat. Da diese Person, die weibliche, nicht wirklich schlechtaussehend ist, wollte ich natuerlich nicht der Aussenstehende sein. Also hat die Geschichte in meinem Traum kurzerhand die Rollen von mir und dem andern getauscht. So weit so gut. Wir verzogen uns in die Umkleidekabine einer abgebrannten Turnhalle. Dachten wir, den nach ein Bisschen Rumgeknutsche mussten wir erfahren, dass wir uns im Inneren eines Fusionsreaktors befanden, der im Begriff war, gestartet zu werden. Zwar gelang uns die Flucht (durch eine metallische Roehre), doch ihr Interesse an unseren Amorositaeten war damit verflogen...

Im naechsten Traum hatte ich dann meine eigene Fersehsendung und durfte dort die skifahrende Heidi Klum ein wenig verarschen. Sie hat mir Rache gedroht... (Auch in diesem Traum spielte eine metallische Roehre eine Hauptrolle)

naja, davor hatte ich noch zwei weitere Traeume (ebenfalls mit Roehren), welche aber nicht annaehernd den Unterhaltungswert der beiden anderen besassen. Falls jemand jedoch meine Traeume deuten kann, um Hilfe wird gebeten ;)
und falls jemand Heidi Klum sieht, bitte teilt ihr nicht mit wo ich wohne... wobei bei zweiter Ueberlegen... teilt es ihr mit ;)

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